antenne_05.gif (10867 Byte)Amateurfunkbänder

 

In Deutschland stehen den Amateurfunkern folgende Frequenzbänder zur Verfügung.

Diese Tabelle hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, da ich selbst kein Amateurfunker bin, habe ich diese Liste aus einem Buch entnommen.

Frequenz

Band

1,810 -2,000 MHz

160 Meter Band

3,500 - 3,800 MHz

80 Meter-Band
7,000 - 7,100 MHz 40 Meter-Band
10,100 - 10,150 MHz 30 Meter-Band
14,000 - 14,350 MHz 20 Meter-Band
18,068 - 18,168 MHz 16 Meter-Band
21,000 - 21,450 MHz 14 Meter-Band
24,890 - 24,990 MHz 12 Meter-Band
28,000 - 29,700 MHz VHF-Bereich (Very High Frequency) 10 Meter-Band
50,000 - 54,000 MHz 6 Meter-Band
70,025 - 70,500 MHz (In Deutschland nur Empfang zugelassen 4 Meter-Band
144,000 - 146,000 MHz UHF-Bereich (Ultra High Frequency) 2 Meter-Band
430,000 - 440,000 MHz 70 cm-Band
1240,000 - 1300,000 MHz und weitere Frequenzbereiche zwischen 2320 MHz und 250 GHz (GigaHertz) 23 cm-Band

Die folgenden Informationen habe ich aus Wikipedia entnommen, da ich selbst kein Amateurfunker bin und mich damit nicht sonderlich gut auskenne.

Amateurfunkzeugnis-Klassen

Seit dem 19. Februar 2005 gilt die neue Amateurfunkverordnung mit den zwei eingeführten Amateurfunk-Zeugnisklassen:

Klasse A
Zugang zu allen Amateurfunkbändern mit einer maximalen Senderausgangsleistung von 750 W.
Klasse E
Zugang zum 2 m (144-146 MHz), 70 cm-Band (430-440 MHz) und 3 cm (10-10,5 GHz) mit einer maximal von der Antenne abgestrahlten Leistung von kleiner als 10 W EIRP.

Vorher existierten in Deutschland drei verschiedene Amateurfunk-Zeugnisklassen (ehemals Lizenz genannt):

Klasse 1
Zugang zu allen Amateurfunkbändern mit einer maximalen Senderausgangsleistung von 750 W. Rufzeichenpräfix: DF,DH,DJ,DK,DL,DM2
Klasse 2
Zugang zu allen Amateurfunkbändern mit einer maximalen Senderausgangsleistung von 750 W. Seit 15. August 2003 wird die Benutzung der Kurzwellenbänder geduldet. Rufzeichenpräfix: DB,DC,DD,DG,DM
Klasse 3
Zugang zum 2 m (144-146 MHz) und 70 cm-Band (430-440 MHz) mit einer maximal von der Antenne abgestrahlten Leistung von kleiner als 10 W EIRP. Rufzeichenpräfix: DO

Es gibt auch die Möglichkeit ein Ausbildungsrufzeichen, das für 2 Jahre befristet ist, zu beantragen. Mit einem Ausbildungsrufzeichen können Nicht-Funkamateure unter der direkten Aufsicht eines Funkamateurs Funkbetrieb machen. Diese Rufzeichen beginnen stets mit DN. Seit Inkrafttretung der neuen Amateurfunkverordnung am 19. Februar 2005 sind Ausbildungsrufzeichen unbefristet.

Anmerkung: Seit dem 15. August 2003 dürfen Genehmigungsinhaber der Klasse 2 sämtliche zur Verfügung stehenden Frequenzbereiche vorübergehend nutzen, da auf der WRC (World Radio Conference) beschlossen wurde, dass die Telegraphieprüfung, welche bislang neben der geforderten Mindestpunktzahl von 50 (Kl. 2) bzw. 75 (Kl. 1) von 100 im Bereich Technik der Amateurfunkprüfung bei der RegTP den einzigen praktischen Unterschied zwischen Klasse 1 und 2 darstellte, für den Kurzwellenzugang nicht mehr zwingend notwendig sein soll. Es ist mit einer baldigen Zusammenlegung der Lizenzklassen 1 und 2 zu rechnen. Vorschläge hierfür sind bereits vorhanden. So sollen die Klassen 1 und 2 in die Klasse A und die Klasse 3 in die Klasse E umgewandelt werden. Klasse-E-Inhaber dürfen dann auch zusätzlich den Frequenzbereich von 10 - 10,5 GHz mit <10 W EIRP nutzen. Es gab bis Mitte der 90er Jahre bereits eine Klasse A (Präfix DH), die zwischen den heutigen Klassen 1 und 2 angesiedelt war. Da diese inzwischen in die Klasse 1 umgewandelt wurde und die neue Klasse A wieder die höchste Zeugnisklasse darstellt, sind keine Verwechslungen zu erwarten.

Ergänzender Hinweis: Seit der Einführung der 'Prüfungsfragen' Stand 2002 ist zur Erlangung der Zeugnisklasse 2 ebenfalls eine Punktzahl von 75 oder mehr erforderlich.

 

Spezielle Rufzeichenpräfixe

DA
Mit DA beginnen in der Regel Rufzeichen in Deutschland ansässiger Funkamateure aus dem Ausland (überwiegend Amateure der aliierten Streitkräfte).
DE
Hierbei handelt es sich um sogenannte "Empfangsamateure".

Frequenzen

Klasse Frequenzbereiche Wellen-
länge
Fuß-
note
Status Sende-
leistung
Zugelassene
Sendearten
Zusätzliche-
Regelungen
Zusätzliche-
Internationale Regelungen
A 135,7-137,8 kHz 2,2 km 3 S 1 W ERP A,D Vfg 2/1999  
A 1810-1850 kHz 160 m 4 P 750 W B,E    
A 1850-1890 kHz 160 m 4 S 75 W B,E    
A 1890-2000 kHz++) 160 m - S++) 10 W++) A1A,F1B,J3E Vfg 132/1990  
A 3,5-3,8 MHz 80 m 4 P 750 W A,E,K    
A 7-7,1 MHz 40 m 1,4 P+) 750 W A,E,K    
A 10,1-10,15 MHz 30 m 3 S 150 W
(300 W++))
A,D Vfg 132/1990  
A 14-14,35 MHz 20 m 1 P+) 750 W A,E,K    
A 18,068-18,168 MHz 17 m 1,4 P 750 W A,E,K    
A 21-21,45 MHz 15 m 1 P+) 750 W A,E,K    
A 24,89-24,99 MHz 12 m 1,4 P 750 W A,E,K    
A 28-29,7 MHz 10 m 1,4 P 750 W A,E,K    
A**) 50,08-51 MHz 6 m 5 S 25 W ERP C Vfg 166/1999  
A 144-146 MHz 2 m 1 P+) 750 W A,F,K    
E 144-146 MHz 2 m 1 P+) <10 W EIRP A,F,K    
A 430-440 MHz 70 cm 1,2 P 750 W A,G    
E 430-440 MHz 70 cm 1,2 P <10 W EIRP A,G    
A 1240-1300 MHz 23 cm 1 S 750 W A,G,H    
A 2320-2450 MHz 13 cm 1,2 S 75 W A,I    
A 3,4-3,475 GHz 9 cm - S 75 W A,I    
A 5,65-5,85 GHz 6 cm 1,2 S 75 W A,I    
A 10-10,5 GHz 3 cm 1 S 75 W A,I    
E 10-10,5 GHz 3 cm 1 S <10 W EIRP A,J    
A 24-24,05 GHz 1,2 cm 1,2 P+) 75 W A,I    
A 24,05-24,25 GHz 1,2 cm 2 S 75 W A,I    
A 47-47,2 GHz 6 mm 1 P+) 75 W A,I    
A 75,5-76 GHz 4 mm 1 P+) 75 W A,I    
A 76-77,5 GHz 4 mm 1 S 75 W A,I    
A 77,5-78 GHz 4 mm 1 P+) 75 W A,I    
A 78-81,5 GHz 4 mm 1 S 75 W A,I    
A 122,25-123 GHz 2,5 mm - S 75 W A,I    
A 134-136 GHz 2 mm 1 P+) 75 W A,I    
A 136-141 GHz 2 mm 1 S 75 W A,I    
A 241-248 GHz 1 mm 1 S 75 W A,I    
A 248-250 GHz 1 mm 1 P+) 75 W A,I    

Legende :

*)  Bedeutet hier Zulassungs- oder Zuteilungsklasse
**) Nur Inhaber von Sonderzuteilungen
+)  Weitgehend exklusiver Bereich für den Amateurfunk.
++) Gilt nur in den neuen Bundesländern gem. BMPT-Vfg 132/1990.
    Im Frequenzbereich 1890-1950 kHz kann kein Schutz vor Störungen
    gewährt werden, und Störungen dürfen nicht verursacht werden
 A  Alle Sendearten. Alle Sendearten mit drittem Kennzeichen "A" 
    generell nur in Morsecode.
 B  A1A (generell nur in Morsecode),F1B und J3E.
 C  A1A (generell nur in Morsecode) und J3E.
 D  Belegte Bandbreite einer Aussendung maximal 800 Hz.
 E  Belegte Bandbreite einer Aussendung maximal  7 kHz.
 F  Belegte Bandbreite einer Aussendung maximal 40 kHz.
 G  Belegte Bandbreite einer Aussendung maximal  2 MHz.
    Belegte Bandbreite bei amplitudenmodulierten 
    Fernsehaussendungen maximal 7 MHz.
 H  Belegte Bandbreite bei frequenzmodulierten 
    Fernsehaussendungen maximal 18 MHz bei -40dBc
    bezogen auf den unmodulierten Bildträger.
 I  Belegte Bandbreite einer Aussendung maximal 10 MHz.
    Belegte Bandbreite bei frequenzmodulierten 
    Fernsehaussendugen maximal 20 MHz bei -40dBc 
    bezogen auf den unmodulierten Bildträger.
 K  J3F und F3F sind nur als Schmalbandfernsehen zulässig.
    Für Fernschreibverkehr ist der Frequenzhub bei F1B auf
    +- 500 Hz und bei F2B aus +- 3000 Hz zu begrenzen.
 P  Primär dem Amateurfunk zugewiesen
 S  Sekundär dem Amateurfunk zugewiesen